Eine starke FDP für Erftstadt

Kompetent und sachorientiert

Gabriele Molitor

Gabriele Molitor

Franz Holtz

Franz Holtz

Renate Wintz

Renate Wintz

Reiner Wintz

Reiner Wintz

Leonore Bühner

Leonore Bühner
Eine starke FDP für Erftstadt

Gute Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche sind gut für Erftstadt

In den letzten Jahren ist in Erftstadt trotz knapper Kassen sehr viel Geld in die Kinderbetreuung investiert worden. Die Förderung der frühkindlichen Bildung in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Familienpolitik, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten und Kindern unabhängig von dem Bildungsstand des Elternhauses Bildungschancen zu eröffnen.

Die FDP favorisiert für ein- bis dreijährige Kinder die Kindertagespflege, da diese Betreuungsform besonders flexibel und familiennah ist. Deshalb haben wir uns auch für eine bessere Bezahlung der Kindertagespflegepersonen eingesetzt. Wir wollen keinen Billiglohn im Bereich der Kinderbetreuung. Eltern sollen die wirkliche Wahl zwischen der Betreuung ihres Kindes in guten Kindertagesstätten oder bei engagierten Tagespflegepersonen haben.

Bei wachsender Nachfrage nach Betreuung für Kinder, insbesondere im zweiten und dritten Lebensjahr, müssen zukünftig weitere Plätze in der Kinderbetreuung geschaffen werden. Dabei setzt die FDP auf Trägervielfalt. Erforderlich werdende weitere Einrichtungen sollen möglichst von freien Trägern getragen werden.

Zukünftig soll nicht nur die Zahl der Betreuungsplätze erhöht werden, sondern auch die Qualität, damit Kinder in diesem sehr sensiblen Alter die bestmögliche Zuwendung, Betreuung und Förderung erhalten. Auch sollen Konzepte hinsichtlich Ernährung und Bewegung Berücksichtigung finden. Um die Vielfalt der pädagogischen Konzepte zu erhöhen, unterstützt die FDP die Einrichtung eines Waldkindergartens durch einen freien Träger zum Beginn des Kindergartenjahres 2015/2016.

Die FDP Erftstadt setzt sich dafür ein, dass die Bedürfnisse berufstätiger Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder mehr Beachtung finden. Die Zuverlässigkeit der Offenen Ganztagsschule sowie eine Verknüpfung von Kindertagespflege mit den Angeboten der Offenen Ganztagsschule ist sinnvoll, damit Randzeiten abgedeckt werden können.

Die Umsetzung des Inklusionsgedankens in der Kindertagespflege ist für die FDP richtig und wichtig. Sie kann jedoch nur gelingen, wenn die Gruppenstärken drastisch reduziert werden und die Erzieherinnen die bestmögliche Zusatzqualifikation erhalten, um diese schwierige Aufgabe zu meistern und jedem Kind gerecht zu werden.
Behinderte und nicht behinderte Kinder müssen gleichermaßen gut gefördert werden. Nur so kann Inklusion zum Nutzen aller gelingen. Die dadurch entstehenden Kosten kann die Stadt Erftstadt nicht selbst aufbringen, sondern ist auf zusätzliche Mittel vom Land angewiesen.
Die FDP räumt dem Kinderschutz einen hohen Stellenwert ein. Schon jetzt wird in Erftstadt viel auf diesem Gebiet getan. Hier arbeiten unterschiedliche Institutionen zusammen, um Prävention und Intervention gleichermaßen voranzubringen und die Familien entsprechend zu unterstützen.

Erftstadt braucht Freiräume für Jugendliche, damit sie ihre Persönlichkeit entwickeln können. Deshalb sind neben einem guten schulischen Angebot auch Treffpunkte für ein zwangloses Miteinander von Jugendlichen wichtig. Einiges ist in den letzten Jahren in den verschiedenen Ortsteilen geschaffen worden. Aber gerade in Liblar, wo prozentual die meisten Kinder und Jugendlichen zuhause sind, gibt es diese Angebote kaum. Die FDP setzt sich dafür ein, in der ehemaligen Carl-Schurz-Schule mit direktem Zugang von der Bahnhofstraße einen Jugendtreff mit Außencafé einzurichten. In dem Jugendtreff mit angeschlossener Sporthalle sollen Jugendliche sich zwanglos treffen, Musik machen oder Sport treiben können.
Außerdem sollen hier die seit Jahren fehlenden Bandübungsräume für Jugendliche eingerichtet werden.

Die FDP setzt sich dafür ein, auch die Räumlichkeiten für das Mobilé-Team aus dem Stadthaus in Lechenich in die Carl-Schurz-Schule zu verlagern, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mobilé-Teams den Jugendlichen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Für junge Erwachsene fehlen in Erftstadt Freizeitangebote. Deshalb setzt sich die FDP dafür ein, dass die Stadt ein Konzept erstellt, an welchen Stellen in Erftstadt unter Berücksichtigung der Nachbarschaftsbelange eine Eventhalle gebaut werden kann und dafür einen Investor zu suchen. Dafür kommt nach Auffassung der FDP-Fraktion in erster Linie der Wirtschaftspark in Frage. Dabei muss auch geklärt werden, welche Aktivitäten in der Eventhalle stattfinden sollen.

Die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen ist manchmal unvermeidbar, muss aber auf das unbedingt nötige Maß beschränkt bleiben. Die FDP setzt sich dafür ein, dass im Jugendamt verstärkt darauf geachtet wird, die Heimunterbringung von Kindern und Jugendlichen sobald wie möglich durch andere Betreuungsformen zu ersetzen.