Eine starke FDP für Erftstadt

Kompetent und sachorientiert

Gabriele Molitor

Gabriele Molitor

Franz Holtz

Franz Holtz

Renate Wintz

Renate Wintz

Reiner Wintz

Reiner Wintz

Leonore Bühner

Leonore Bühner

Wie wirkt sich Corona auf Unternehmen in Erftstadt aus?

Mit Unternehmern aus dem Wirtschaftspark Erftstadt trafen sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Markus Herbrand und die FDP-Fraktions- und Parteivorsitzende Gabriele Molitor am Dienstag zum Gespräch. Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die ortsansässigen Betriebe aus, wollten die FDP-Politiker wissen?

Sascha Schaath, Geschäftsführer von PA-Line Mediatechnik, hatte das Studio seines Betriebsgeländes als Ort des Treffens zur Verfügung gestellt, um unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln miteinander ins Gespräch zu kommen.

Sehr unterschiedlich wirkt sich die Corona-Krise auf die einzelnen Branchen aus. Das wurde im Gespräch mit den Unternehmensvertretern aus dem Erftstädter Wirtschaftspark deutlich: Während die Umsatzzahlen in Messebau und Veranstaltungstechnik seit dem Lockdown eingebrochen sind, verzeichnen Logistikunternehmen wie DPD eine Veränderungen ihrer Geschäftstätigkeit hinzu mehr privaten Kunden auf Grund der Zunahme des Online-Handels, wie Erkan Karadag, DPD-Niederlassungsleiter, erläuterte. Und sogenannte systemrelevante Unternehmen wie die ADLOQ-LOGISIK GmbH, das u.a. auch in der Pharma-Logistik tätig ist, arbeiten ohnehin nach strengen Hygieneauflagen und haben ihre Produktpalette nachfragegerecht ausgerichtet, führte Geschäftsführer Heinz-Peter Recht aus.
Frank Hoffritz von der ML-Gruppe berichtete, dass er sein Bauvorhaben im Wirtschaftspark zunächst einmal aufgeschoben habe, weil Corona sein Unternehmen schlagartig in eine neue Situation katapultierte. Plötzlich seien Schulungsangebote nicht mehr als Präsenzveranstaltungen möglich gewesen, sondern mussten online verfügbar sein.

Markus Herbrand erläuterte Vorschläge zu einer alternativen Krisenstrategie der FDP-Bundestagsfraktion, um Unternehmen gezielt unter die Arme zu greifen, statt Fördermilliarden wahllos mit der Gießkanne auszuschütten. „Mir bereitet überdies der massive Schuldenanstieg Sorge, der in totalem Widerspruch zu einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik steht. Die Auswirkungen dieser Krise werden uns leider noch lange beschäftigen“, meinte der Abgeordnete, der dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages angehört.
Gabriele Molitor informierte, dass die Kommunalpolitik in Erftstadt trotz Corona in den letzten Wochen wichtige Entscheidungen getroffen habe. „Die Hotelansiedlung im Wirtschaftspark ist auf gutem Weg und die Vorbereitungen zur Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft, die die Campus-Ansiedlung der Technischen Hochschule managen soll, laufen.

Alle Unternehmer waren sich in ihrer Forderung einig, dass die Wirtschaft insgesamt Planungssicherheit brauche. Außerdem müsse stärker darauf geachtet werden, welche Wirtschaftsbereiche bei Zusicherung von Abstands- und Hygieneregeln zu ihrem normalen Betrieb zurückkehren könnten.