Eine starke FDP für Erftstadt

Kompetent und sachorientiert

Gabriele Molitor

Gabriele Molitor

Franz Holtz

Franz Holtz

Renate Wintz

Renate Wintz

Reiner Wintz

Reiner Wintz

Leonore Bühner

Leonore Bühner
Eine starke FDP für Erftstadt

Molitor und Obladen fordern Umdenken in Stadtentwicklungspolitik

„Mit unserer Initiative, bei der zukünftigen Ausweisung von Wohnbauland und Gewerbegebieten neue Wege zu gehen und dabei auch den Klimaschutz stärker zu berücksichtigen, standen wir leider allein auf weiter Flur“, stellten Gabriele Molitor und Christiane Obladen, die beide für die FDP-Fraktion dem Stadtentwicklungsausschuss angehören, nach der letzten Sitzung des Gremiums mit großer Verwunderung fest.


Beraten wurde in der Sitzung eine Stellungnahme der Stadt an die Bezirksregierung, die zurzeit eine Überarbeitung des Regionalplanes vorbereitet. Zwischen Bezirksregierung und Verwaltung habe es einen intensiven Dialog über die räumliche Entwicklung Erftstadts in den nächsten Jahren gegeben, berichtete die Leiterin des Stadtplanungsamtes Mona Seyfried. In der Vorlage der Verwaltung hieß es, dass die Bezirksregierung unter anderem den Ansatz verfolge, Wohnbaulandbedarfe der größeren Städte, soweit diese dort nicht mehr verortet werden können, im Umland – also auch auf Erftstadt - zu verteilen.
„Wenn Erftstadt zum Überlaufbecken für Köln wird, hat das fatale Folgen auch für unsere Umwelt. Unser Verkehrssystem steht schon jetzt vor dem Kollaps. Wir wenden uns entschieden dagegen, zukünftig wieder neue Pendlerströme in die Metropolen zu produzieren für Menschen, die in Erftstadt wohnen, ihren Arbeitsplatz aber z. B. in Köln oder Bonn haben. Die FDP sieht in einer intelligenten Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten in unserer Stadt einen neuen Weg, der auch in der Planung der Siedlungsbereiche zum Ausdruck kommen soll“, so Molitor. Diese Ergänzungen sollte die Verwaltung in die Stellungnahme einarbeiten, beantragte Molitor im Ausschuss. „Doch diesem Wunsch schlossen sich die anderen Fraktionen – leider auch die Grünen – nicht an. Die Berücksichtigung des Klimaschutzes in der Siedlungsbereichsdarstellung hätte ein wichtiges Signal für die Bezirksregierung aber auch für unsere Bürgerinnen und Bürger sein können, wie sich Erftstadt in Zukunft entwickeln sollte, ergänzte die sachkundige Bürgerin der FDP Christiane Obladen.